ACA ACJ-Serie Stoßdämpfer
Pneumatische Stoßdämpfer sind zentrale Energieabsorptionskomponenten in pneumatischen Systemen. Sie dienen dazu, die Auswirkungen bewegter Komponenten wie Zylinder und Roboterarme am Ende ihres Hubes zu reduzieren, kinetische Energie zu absorbieren, Vibrationen und Geräusche zu verringern, die Ausrüstung zu schützen und deren Lebensdauer zu verlängern. Eine industrielle/transporttechnische Komponente, die den hydraulischen Dämpfungseffekt nutzt, um kinetische Aufprallenergie zu absorbieren; bei Einwirkung einer äußeren Kraft schiebt die Kolbenstange den Kolben, wodurch Hydrauliköl kontrolliert durch die Drosselbohrung/Ventilanordnung strömt, wobei kinetische Energie in Wärmeenergie umgewandelt und abgeführt wird, um eine gleichmäßige Verzögerung und einen rückstoßfreien Stillstand zu erreichen; nach Verschwinden der äußeren Kraft erfolgt die Rückstellung durch die Feder/Luftkammer.
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Produktmerkmale:
1. Ausgezeichnete und stabile Verzögerung sowie Stoßdämpfung; bei Belastung passt sich der Widerstand automatisch an.
2. Der außenliegende Körper mit integrierter Struktur ist mittels QPQ-Behandlung versiegelt, wodurch optimale Korrosions- und Verschleißfestigkeit erreicht wird und hohe Drücke standgehalten werden können; alle außenliegenden Gewindekörper sind einfach zu installieren und einzustellen und weisen eine gute Wärmeableitung auf.
3. Mit einer hochharten Edelstahlwelle bietet der Stoßdämpfer eine bessere Schlag- und Korrosionsfestigkeit und kann unter widrigen Bedingungen eingesetzt werden.
4. Spezieller Ölvorgang führt zu einer stabilen Stoßdämpfung.
5. Kompakte Bauweise und hohe maximale absorbierte Energie.
6. Wir verwenden spezielle Schmierstoffe als Puffermedium, die sich an einen breiten Temperaturbereich anpassen und eine stabile Dämpfung gewährleisten.
Spezifikation

montage und Betrieb
1. Der Einstellbereich der verstellbaren Stoßdämpfer liegt zwischen 0 und 9 (8). Die werkseitige Voreinstellung befindet sich in Position 6 (4). 0 bedeutet die weichste, 9 die härteste Einstellung.
2. Eine korrekte Auswahl der Stoßdämpfer gewährleistet eine gleichmäßige Verzögerung und gute Stoßdämpfungseigenschaften;
3. Tritt am Beginn des Hubes ein Rückstoß auf, deutet dies darauf hin, dass die effektive Masse zu hoch ist. In diesem Fall ist der Selbstkompensationstyp durch einen Hochgeschwindigkeitstyp (-1) zu ersetzen, während beim verstellbaren Typ eine weichere Einstellung – also näher an 0 – vorzunehmen ist;
4. Tritt am Ende des Hubes ein Rückstoß auf, deutet dies darauf hin, dass die effektive Masse zu gering ist. In diesem Fall ist der Selbstkompensationstyp durch einen Niedriggeschwindigkeitstyp (-3) zu ersetzen, während beim verstellbaren Typ eine härtere Einstellung – also näher an 9 – vorzunehmen ist;
5. Während des Arbeitsprozesses ist eine seitliche Belastung so weit wie möglich zu vermeiden. Der Exzentrizitätswinkel muss innerhalb von 3' gehalten werden.
stoßdämpfer müssen sicher verriegelt sein;
6. Der Betriebstemperaturbereich liegt zwischen –5 °C und 70 °C;
7. Um die Lebensdauer zu verlängern, soll der Kolben 1 mm vor Erreichen des Endanschlags zum Stillstand kommen. Es empfiehlt sich, eine Justierschraube zur Positionierung und präzisen Einstellung einzubauen;
8. Werden zwei oder mehr Stoßdämpfer auf derselben Seite installiert, ist sicherzustellen, dass sie synchron wirken;
9. Am Gehäuse sowie an der Kolbenstange dürfen weder Lackierungen noch Schweißarbeiten durchgeführt noch korrosive Reinigungsmittel verwendet werden.
10. Bei der Montage des Stoßdämpfers darf das auf den Stoßdämpfer wirkende Moment nicht außerhalb des nachfolgend angegebenen Bereichs liegen, da dies zu einer Beschädigung des Stoßdämpfers führen kann.
11. Die Kolbenstange darf nicht über längere Zeit in komprimiertem Zustand gehalten werden, da dies ihre Lebensdauer beeinträchtigen kann.
12. Es dürfen keine externen Flüssigkeiten (Wasser, Öl) auf die Kolbenstange gebracht werden, da dies ihre Lebensdauer beeinträchtigen kann.
Wartung und Pflege
1. Tägliche Wartungspunkte
• Prüfen Sie regelmäßig Aussehen, Gewinde und Dichtungen und reinigen Sie Öl und Staub unverzüglich.
• Unter Hochtemperatur-/Hochfrequenz-Betriebsbedingungen alle 3–6 Monate den Ölstand überprüfen und bei Bedarf auffüllen oder austauschen.
• Vor einer langfristigen Stilllegung Anti-Rost-Öl auftragen und beide Enden abdichten, um Staubansammlung zu verhindern.
2. Austauschzyklus – Richtwerte
• Normale Betriebsbedingungen: 1–2 Jahre oder kumulativ 1 Million Zyklen;
• Hochfrequenz-/Schwerlast-Betriebsbedingungen: 6–12 Monate oder 500.000 Zyklen.
Häufig gestellte Fragen
F1. Was sind die Kernunterschiede zwischen ACA und ACJ?
A1. ACJ ist ein Standard-Typ mit automatischer Kompensation und fester Dämpfkraft, der keiner manuellen Einstellung bedarf. Er eignet sich für stabile Betriebsbedingungen und Anwendungen, bei denen keine häufigen Anpassungen erforderlich sind; die Montage ist zudem einfacher. ACJ ist ein einstellbarer Typ mit automatischer Kompensation und verfügt über einen Einstellknopf mit Skala 0–9 an der Rückseite (0 = weichste, 9 = härteste Stufe). Die werkseitige Voreinstellung beträgt 6 oder 4 und ermöglicht eine präzise Anpassung an unterschiedliche Betriebsbedingungen entsprechend Last und Geschwindigkeit.
F3. Was ist zu tun, wenn ein „Rückschlag“ auftritt?
A3. • Anfänglicher Rückschlag während des Hubes: Zu hohe Last / zu hohe Geschwindigkeit. Wechseln Sie zu einem Hochgeschwindigkeitsmodell (Suffix 1) oder stellen Sie die ACJ-Skala in Richtung 0 (weicher) ein.
• Rückschlag am Hubende: Zu geringe Last / zu niedrige Geschwindigkeit. Wechseln Sie zu einem Niedriggeschwindigkeitsmodell (Suffix 3) oder stellen Sie die ACJ-Skala in Richtung 9 (härter) ein.
F3. Wie wird die Positionieranschlagsmutter verwendet?
A3. Es dient der präzisen Positionierung und stoppt die Kolbenstange 1 mm, bevor sie den Boden berührt. In Kombination mit ACJ/ACA kann es die Positioniergenauigkeit verbessern und die Lebensdauer verlängern.
F4. Welcher Temperaturbereich ist anwendbar?
A4. Standardbereich: –5 °C bis 70 °C. Bei Modellen mit speziellen Materialien kann der Bereich auf –10 °C bis 80 °C erweitert werden. Für Hochtemperatur-Anwendungen sind hochtemperaturbeständige Dichtungen und Schmierstoffe zu wählen.
F5. Wie lässt sich ein Ausfall unter Hochfrequenz-Betriebsbedingungen vermeiden?
A5. • Berechnen Sie die pro Stunde absorbierte Energie (Energie pro Zyklus × Frequenz) und stellen Sie sicher, dass sie die zulässigen Grenzwerte nicht überschreitet;
• Bei paralleler Anordnung mehrerer Dämpfer muss ein synchroner Betrieb sichergestellt werden, um die Energie gleichmäßig zu verteilen;
• Reinigen Sie regelmäßig Schmutz von außen, überprüfen Sie den Zustand der Dichtungen und Flüssigkeiten und ersetzen Sie verschlissene Teile rechtzeitig.
F6. Häufige Störungen und Ursachen?
A6. • Ölleckage: Alterung der Dichtungen, Überlastung während der Montage, verschlechtertes Öl;
• Fehler beim Zurücksetzen: Zerrissene Feder, verklemmter Fremdkörper, verbogener Kolbenstange;
• Pufferfehler: Falsche Dämpfkrafteinstellung, Überlastung, Ölleckage.