OFR-Serie-Luftfilter-Druckregler, pneumatischer Wasserabscheider, G1/8 bis G1 Zoll, durchsichtige PC-Schale, manuelle Entwässerung, MINI-, MIDI- und MAXI-Größen
Die OFR-Serie ist ein Filterregler, der Wasser und Schmutz aus Druckluft entfernt und gleichzeitig den Druck stromabwärts innerhalb desselben Gehäuses regelt. Drei Baugrößen decken Anschlüsse von G1/8 bis G1 Zoll ab; die Schale besteht aus Polycarbonat, sodass der Wasserstand ohne Öffnen des Geräts sichtbar ist; die Entwässerung erfolgt manuell. Ein einziges Gehäuse ersetzt separat montierte Filter- und Reglerkomponenten – dadurch entfällt eine Verbindungsstelle, eine Halterung sowie ein potenzieller Leckpfad innerhalb der Druckluftaufbereitungsgruppe.
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Detaillierte Beschreibung des Produkts:
Ein Filterdruckregler erfüllt zwei Aufgaben, die üblicherweise von zwei separaten Produkten übernommen werden. Die Luft tritt in die Schale ein, dreht sich, wodurch Wasser und schwerere Verunreinigungen abgeschieden werden, durchströmt das Filterelement und verlässt das Gerät schließlich über den Druckreglersitz. Da beide Funktionen in einem gemeinsamen Gehäuse vereint sind, liegt am Filterelement bereits der gereinigte Druck an, und der Druckregler muss nicht vor dem Wasser geschützt werden, das der Filter gerade entfernt hat.
Die Schale besteht aus Polycarbonat – daher lässt sich der Wasserstand auf einen Blick ablesen und das Filterelement ohne Schlüssel inspizieren. Diese Transparenz ist jedoch auch die Grenze des Produkts: Polycarbonat wird durch Lösemittel, Ester und Ketone sowie durch einige synthetische Kompressoröle angegriffen, die als Dampf mitgeführt werden; eine Leitung, die solche Stoffe führt, benötigt daher eine andere Schale statt eines längeren Entwässerungsintervalls. Für gewöhnliche Werkstattluft sorgt die transparente Schale dafür, dass die tägliche Entwässerung tatsächlich erfolgt.
Die Entwässerung erfolgt manuell – eine bewusste Entscheidung und keine Kosteneinsparung. Eine manuelle Entwässerung zwingt jemanden, die Schale zu betrachten; und eine betrachtete Schale ist eine Schale, bei der ein steigender Wasserstand sowie ein belastetes Filterelement erkannt werden, bevor sie das Werkzeug erreichen. Der Druckregler entlastet: Wenn die Einstellung herabgesetzt wird, wird die Sekundärseite entlüftet statt abgesperrt. Die drei Gehäusegrößen nutzen denselben Anschlussbereich wie die übrige Luftaufbereitungsfamilie: G1/8 bis G1 Zoll.
Produktmerkmale:
1. Filter und Druckregler in einem Gehäuse: Ein einziges Gehäuse übernimmt die Wassertrennung, die Schmutzentfernung und die Druckeinstellung – dadurch ist die Gruppe kürzer, leichter und weist eine Dichtungsstelle weniger auf.
2. Durchsichtige Polycarbonatschale: Der Wasserstand und der Zustand des Filterelements sind von außen sichtbar – genau das verwandelt einen Wartungsplan in eine Gewohnheit.
3. Manuelle Entwässerung: Die Entwässerung erfolgt per Hand – so wird die Schale bei jedem Entleeren bewusst betrachtet, statt sich auf einen Mechanismus zu verlassen, den niemand kontrolliert.
4. Drei Gehäusegrößen, G1/8 bis G1 Zoll: MINI, MIDI und MAXI decken eine Blasluftpistolenreihe bis zu einem 1-Zoll-Hauptanschluss ab – bei derselben Anschlussgröße wie der Rest der Produktfamilie.
5. Entlastungsregler: Durch Drehen der Einstellung nach unten wird die Druckseite stromabwärts auf den neuen Druck entlastet, statt zwischen Regler und Werkzeug eingeschlossen zu bleiben.
6. Austauschbares Filterelement: Das Filterelement sitzt als Service-Teil in der Schale, sodass das Gehäuse am Gerät verbleibt und das Element bei Verschmutzung ausgetauscht wird.
7. Kompakte Gruppierung für eine Maschinenverkleidung: Ein einziges Gehäuse statt zweier spart Platz auf einer kleinen Verkleidung und verkürzt die Rohrleitung zwischen Absperrventil und erstem Werkzeug.
Anwendung Industrien:
1. Allgemeine Werksluft – Kompressorausgang, Ringhauptleitungen mit Abzweigungen sowie Werkzeugstationen
2. Kfz-Reparatur und Lackierung – Druckluft für Spritzpistolen, Abblasen und Hebelinien, wo Wasserflecken kritisch sind
3. Verpackungsmaschinen – Folien-, Versiegelungs- und Ejektorluft an einer maschinenseitig montierten Verkleidung
4. Lebensmittel- und Getränkeindustrie – Entfernung von Wasser und Schmutz vor Aktuatoren und Verpackungsköpfen
5. Elektronikmontage – saubere, trockene Luft zum Abblasen und für kleine Zylinder
6. Holzbearbeitung und Möbelherstellung – Sprühleitungen und Spannluft in einer staubigen Anlage
7. Wasseraufbereitung und chemische Anlagen – Instrumentenluft auf Schaltschränken und Bedienfeldern
8. Maschinenbau und OEM-Schaltschränke – in die eigene Luftaufbereitung der Maschine integriert
9. Textil-, Druck- und Papierindustrie – trockene Luft für Bahnenführung und Umformzylinder
Spezifikation:
Artikel |
Einzelheiten |
Serie |
OFR-Filterregler |
Funktion |
Filtration und Druckregelung in einem Gehäuse, entlastender Regler |
Abmessungen |
MINI, MIDI, MAXI |
Anschlussgrößen |
G1/8 bis G1 Zoll über alle drei Größen |
Arbeitsmedium |
Druckluft |
Schalenmaterial |
Polycarbonat, transparent |
Ablass |
Handbuch |
Filterelement |
Ersatzteil für den Innenteil der Schale; Angabe der Leistung je Modell |
Montage |
Am Rohr oder an einer Halterung, wobei die Schale sichtbar und der Ablass zugänglich ist |
MOQ |
10 Stück |
Anpassungsmöglichkeiten:
Anpassungsoption |
Optionen |
Körpergröße |
MINI, MIDI, MAXI |
Anschlussgröße |
G1/8 bis G1, abgestimmt auf das Gehäuse |
Ablass |
Manuell als Standard |
Schüssel |
Polycarbonat, transparent |
Leistungsangabe des Elements |
Ausgewählt nach Modell und Einsatzbedingungen |
OEM-Kennzeichnung |
Typenschild und neutrale Verpackung nach Kundenvorlage |


Anwendung:
1. Kompressor-Auslass in einer kleinen Werkstatt (Allgemeinluft): Unmittelbar nach dem Druckbehälter gelangt dort am meisten Kondensat an, weil die Luft noch heiß ist und beim Abkühlen im Rohr ihre Feuchtigkeit abgibt. Ein Filterregler an dieser Stelle entfernt das Wasser, bevor es zu den Abzweigungen gelangt, und stellt gleichzeitig den Betriebsdruck des Ringnetzes ein. Die durchsichtige Schale ermöglicht die tägliche Entwässerung: Der Füllstand ist von Stehhöhe aus sichtbar, sodass niemand raten muss, wann sie zuletzt geleert wurde.
2. Spritzpistolenleitung in einer Lackierkabine (Lack): Wasser in einer Spritzpistolenleitung zeigt sich als Flecken im Lackfilm, und diese Flecken treten erst Stunden nach dem Einbrennen des Blechteils auf. Ein Filterdruckregler an der Pistole oder am Kabinenabzweig entfernt das Wasser und hält gleichzeitig den Pistolendruck konstant, sodass der Lackierer nur einen Drehknopf einstellen muss, statt einem Druckregler hinterherzulaufen, dessen Druck bei jeder zusätzlichen aktivierten Pistole absinkt. Die Schale wird zu Beginn jeder Schicht entleert, da der Füllstand visuell kontrollierbar ist.
3. Maschinennahe Luftaufbereitung (OEM-Blechteil): Bei einer Maschine, die in eine Zelle integriert ist, stellt der verfügbare Platz für das Blechteil die entscheidende Einschränkung dar. Ein Filterdruckregler anstelle eines separaten Filters plus Reglers verkürzt die Baugruppe um die Länge einer Gewindestutzenverbindung und einer Kupplung – oft genau der Unterschied zwischen einer Montage innerhalb der Schutzabdeckung und einer Montage außerhalb. Der entlastende Regler ermöglicht es dem Inbetriebnahmetechniker zudem, die Einstellung abzusenken, ohne die gesamte Hauptleitung entlüften zu müssen.
Installation und Verwendung:
1. Platzieren Sie es zuerst in der Gruppe: Filterregler, dann gegebenenfalls ein Schmiermittelgeber. Die Reglerseite des Gehäuses befindet sich stromabwärts des Elements, sodass der Sitz saubere Luft und nicht den Schmutz sieht, den der Filter gerade abgefangen hat.
2. Entwässern Sie vor der Schicht, nicht danach: Wasser sammelt sich über Nacht im Behälter und wird beim ersten Betriebszyklus in die Leitung getragen. Durch das Öffnen des manuellen Ablassventils beim Anfahren wird es entfernt, bevor es die Werkzeuge erreicht.
3. Montieren Sie es so, dass der Behälter gut einsehbar ist: Ein Filterregler hinter einer Schutzabdeckung ist ein Filterregler, der niemals entwässert wird. Installieren Sie ihn an einer Stelle, von der aus der Wasserstand und das Element vom Gang aus sichtbar sind.
4. Halten Sie Lösungsmittel vom Behälter fern: Polycarbonat ist nicht beständig gegen Ester, Ketone und viele Lösungsmittel sowie gegen einige synthetische Öle, die als Dampf mitgeführt werden. Eine Leitung, die solche Stoffe führt, benötigt einen anderen Behälter – nicht nur kürzere Entwässerungsintervalle.
5. Das Element wechseln, wenn die Bedingung es erfordert – nicht nach dem Kalender: Das Element wird entsprechend der Verschmutzung der Luft belastet. Den Druckabfall über das Gehäuse und das Mitführen von Wasser beobachten und den Austausch vornehmen, sobald sich einer dieser Werte zu verändern beginnt.
6. Den Druck bei durchfließender Leitung einstellen: Die Einstellung mit dem Werkzeug oder dem Stellglied im Normalbetrieb vornehmen und danach die Anzeige am Manometer überprüfen. Eine Einstellung ohne Durchfluss zeigt beim Beginn der Luftbewegung einen zu hohen Wert an.
7. Die Entleerung nicht als Spülung verwenden: Die Entleerung entleert lediglich die Schale; sie bläst die Leitung nicht durch. Für eine Leitung, die durchgeblasen werden muss, ist ein geeignetes Ventil stromabwärts erforderlich.
FAQ:
Q1. Was unterscheidet einen Filterregler von einem Regler?
A1. Ein Regler stellt ausschließlich den Druck ein. Ein Filterregler entfernt zudem zuvor Wasser und Schmutz – alles in einem Gehäuse. Er wird dort eingesetzt, wo die Druckluft in eine Maschine oder eine Abzweigung eintritt und beide Funktionen gleichzeitig erforderlich sind.
Q2. Wo ist er in einer Luftaufbereitungsgruppe eingebaut?
A2. Zuerst vor dem Schmiermittelverteiler, falls einer eingebaut ist. Der Filterregler entfernt Wasser und Schmutz und stellt den Druck ein, mit dem alle nachgeschalteten Komponenten betrieben werden.
F3. Welche Filterfeinheit erhalte ich?
A3. Die Filterfeinheit ist modellabhängig festgelegt und wird nicht als einheitlicher Wert für die gesamte Baureihe angegeben, da sie sich je nach eingesetztem Filterelement ändert. Teilen Sie uns bitte mit, was nachgeschaltet ist – ein Zylinder, eine Spritzpistole oder Instrumentenluft –, damit wir das passende Filterelement auswählen können.
F4. Ist die Entwässerung automatisch?
A4. Standardmäßig ist die Entwässerung manuell. Die Schale wird zu Beginn einer Schicht von Hand entleert, wodurch der Wasserstand und das Filterelement stets im Blick bleiben.
F5. Kann die Polycarbonatschale mit Lösungsmitteln verwendet werden?
A5. Nein. Polycarbonat wird durch Ester, Ketone und viele Lösungsmittel sowie durch einige synthetische Öle angegriffen, die als Dampf mitgeführt werden. Falls solche Stoffe vorhanden sind, muss die Schale aus einem anderen Material bestehen; dies ist eine gesonderte Spezifikation.
F6. Welche Druck- und Temperaturgrenzen gelten?
A6. Sie werden pro Modell im Angebot angegeben, da die Gehäusegröße und das Element die Grenzen festlegen – nicht die Baureihe. Geben Sie uns den Leitungsdruck und die Temperatur an; daraufhin wird das passende Modell ausgewählt.
F7. Wie wähle ich die richtige Größe aus?
A7. Beginnen Sie mit dem Anschluss, der zur Rohrleitung passt; prüfen Sie dann den Durchfluss, den das Modell bei Ihrem Druck liefert. Eine zu kleine Ausführung zeigt sich durch einen Druckabfall beim Einsatz eines zweiten Werkzeugs – nicht durch ein Leck.
F8. Können Schale und Filterelement ausgetauscht werden?
A8. Das Filterelement ist ein Verschleißteil innerhalb der Schale; das Gehäuse bleibt daher am Gerät montiert. Schale und Filterelement werden anhand der Modellnummer bestellt.
F9. Wie hoch ist die Mindestbestellmenge (MOQ), und kann das Produkt mit unserer Marke gekennzeichnet werden?
A9. Die Mindestbestellmenge beträgt 10 Stück. Typenschilder und neutrale Verpackung können nach Ihren Vorlagen hergestellt werden; Mischbestellungen über die drei Größen hinweg werden als eine Position kalkuliert.
Fabrikvorteile und Zertifizierungen:
Der OFR basiert auf derselben Gehäusefamilie wie der gesamte Luftaufbereitungsbereich, sodass die Anschlüsse, das Panel-Gewinde und das Schale-Gewinde bei MINI, MIDI und MAXI identisch sind. Die Gehäuse werden an den Anschlüssen und am Schale-Gewinde bearbeitet; die Montage wird vor dem Verpacken mit Druckluft eingestellt und geprüft; zudem trägt jede Kartonverpackung eine Chargennummer, sodass sich Beschwerden über eine leckende Schale oder eine instabile Einstellung bis zur betreffenden Produktionscharge zurückverfolgen lassen.


Zertifizierung
